Schlagwort: USA

  • Freddy Quinn mit Daniel Böcking: Wie es wirklich war [Andreas Vollberg]

    Freddy Quinn mit Daniel Böcking: Wie es wirklich war. Die Autobiografie – Höfen: Koch, 2025. – 264 S.: s/w-Abb.
    ISBN 978-3-85445-790-9 : € 25,00 (kart.; auch als eBook)

    Goldene Schallplatten, Kinoknüller, Fernsehshows, überhaupt eine Popularität ohnegleichen kürten Freddy Quinn (*1931) zum seinerzeit erfolgreichsten Schlagerstar Deutschlands. Umgekehrt schossen Legenden, Mythen und Widersprüche um seine Person ins Kraut. So verkörperte er für treue Fangemeinden und Oldiefreunde einen nach Weltumseglungen

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  • Andreas Jakubczik: Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar [Andreas Vollberg]

    Andreas Jakubczik: Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar. Dokumente eines Lebens in bewegter Zeit / Mit einem Nachwort von Gerhard Klußmeier. – München: Allitera, 2025. – 143 S.: zahlr. farb. u. s/w-Abb.
    ISBN 978-3-96233-522-9 : € 24,90 (geb.)

    Das deutsche Fernsehpublikum aller Altersstufen kannte in den 1970-er und 1980-er Jahren den zauberhaft Geige spielenden Helmut Zacharias (1920–2002), der in Musik- und Quizshows auf ARD oder ZDF das Populärste an Schlagern und Evergreens instrumental servierte. Wer aber erahnte dabei nur im Ansatz, welches künstlerische Potential, welches produktive Schaffen (über 400 Kompositionen, 1.400 Arrangements, 13 Millionen verkaufte Schallplatten), überhaupt welche Lebensgeschichte der lächelnde Entertainer vorzuweisen hatte?

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  • Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945 [Bernhard Wallerius]

    Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945. Essays und Werkportraits / Hrsg. von Frank Harders-Wuthenow – Neuausg. – Berlin: Boosey&Hawkes u. Sikorski, 2024. – 48 S.: s/w und farb. Abb.
    ISBN 978-3-7931-4602-5 : € 15,00 (geheft.)

    In dieser Broschüre, die in Format und Inhalt einer Verlags-Promotion der Boosey&Hawkes-Gruppe gleicht (und letztlich auch eine solche ist), kommen sieben Autoren zu Wort. Ihre Beiträge werden getrennt durch z.T. kommentierte Verlagskataloge mit Besetzungsangaben und Diskographien zu den Themen Opern, Ballette, Symphonik, Solo-Konzerte undVokal- und Chormusik.

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  • Joseph Horowitz: Dvořáks Prophezeiung und das Schicksal der Schwarzen klassischen Musik in den USA [Peter Sühring]

    Joseph Horowitz: Dvořáks Prophezeiung und das Schicksal der Schwarzen klassischen Musik in den USA. Aus dem Amerik. von Christian Much. – Berlin und Hofheim: wolke, 2025. 260 S. : s/w-Abb.
    ISBN 978-3-95593-267-1 : € 34,00 (geb.)
    [Originalausgabe: Dvořák’s Prophecy and the Vexed Fate of Black Classical Music, New York 2022]

    Das Schwergewicht dieses Buches und den Umschwung in der Musikgeschichtsschreibung, den es verursachen sollte, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Es gab eine verborgene, auf schwarzen, also afroamerikanischen und indigenen, also indianischen Wurzeln basierende Tradition, die der Autor „amerikanische Klassik“ nennt, die vergessen, marginalisiert und unterdrückt wurde und dies bis heute ist.

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  • Wolfgang Zechner: Völlig schwerelos. Glanz und Elend der deutschsprachigen Popmusik in 99 Songs [Andreas Vollberg]

    Wolfgang Zechner: Völlig schwerelos. Glanz und Elend der deutschsprachigen Popmusik in 99 Songs (1956–1999) – Höfen: Hannibal, 2025. – 324 S.
    ISBN 978-3-85445-798-5 : € 25,00 (kart.; auch als eBook)

    Bis Deutsch im Pop emanzipiert neben Zungenschlägen aus globaler Herren Länder stand, brauchte es fast ein halbes Jahrhundert, und das sogar bis zur Schwelle des Internetzeitalters. Nicht ohne einen Hauch von Symbolik, doch im Ergebnis schlüssig und folgerichtig, erzählt Wolfgang Zechner eine Geschichte der deutschsprachigen Popmusik von 1956 bis 1999 in Form von Einzelessays zu exakt 99 mit (persönlichem) Bedacht ausgewählten Songs, gerahmt von Intro, Fazit und Ausblick.

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  • Maria Jelenko: Die Johann-Strauss-Verschwörung [Andreas Vollberg]

    Maria Jelenko: Die Johann-Strauss-Verschwörung. Historischer Kriminalroman – Köln: Emons, 2025. – 288 S.
    ISBN 978-3-7408-2505-8 : € 16,00 (kart.; auch als eBook)

    Fiktive Kapitalverbrechen liegen teils gefährlich nah an der Wahrheit. 1872 etwa bereiste der Wiener Walzerkönig Johann Strauss (1825–1899) Amerika und feierte triumphale Erfolge beim Weltfriedensfest in Boston. Ein geplanter oder ausgeführter Anschlag auf sein Leben, dort und überhaupt, ist weder bekannt noch aktenkundig.

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  • Mit Richard Tauber auf der Bühne. Von Jarmila Novotná bis Elisabeth Schwarzkopf [Andreas Vollberg]

    Mit Richard Tauber auf der Bühne. Von Jarmila Novotná bis Elisabeth Schwarzkopf. Ein Lesebuch / Hrsg. von Gottfried Franz Kasparek. – Wien: Böhlau, 2025. – 256 S.: 36 s/w-Abb.
    ISBN 978-3-205-22098-5 : € 32,00 (geb.; auch als eBook)

    Titelfiguren sind nicht per se die alles dominierenden Hauptakteure. Bisweilen geht von ihnen nur ein Impuls, eine thematische Initialzündung aus, bilden sie katalysatorisch die Projektionsfläche für ein Gegenüber, oft ein kollegial assoziiertes Kollektiv. Mit überraschendem Erkenntnisgewinn (mehr …)

  • Michael Haas: Die Musik der Fremde. Komponisten im Exil [Bernhard Wallerius]

    Michael Haas: Die Musik der Fremde. Komponisten im Exil / Übersetzt von Susanne Held. — Ditzingen: Reclam, 2025. — 448 S.: s/w Abb.
    ISBN 978-3-15-011501-5 : € 34,00 (geb.)

    Der in Carolina geborene Autor ist Mitbegründer des Exilarte-Zentrums an der Wiener Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, das sich zum Ziel gesetzt hat, „die Musik zurückzubringen, die vom NS-Regime verboten wurde“. Das kommt im amerikanischen Originaltitel Music of Exil. The untold Story of the Composers Who Fled Hitler (mehr …)

  • Martin Trageser: Carl Millöckers Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Presse [Andreas Vollberg]

    Martin Trageser: Carl Millöckers Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Presse. – Würzburg: Königshausen & Neumann, 2024. – 152 S.: s/w-Abb.
    ISBN 978-3-8260-8715-8 : € 18,90 (brosch.; auch als eBook)

    Die klassische Wiener Operette, hier die „goldene“ Ära vor 1900, fand ihre prominentesten Vertreter in Franz von Suppé, Johann Strauß Sohn und (leicht abseitig flankiert von Carl Zeller und Richard Heuberger): Carl Millöcker (1842–1899). In aller Munde lagen weltweit Ach, ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst! (mehr …)

  • Adorno Kolisch. Briefwechsel 1926-1969 / Hrsg. von Claudia Maurer Zenck [Rüdiger Albrecht]

    Adorno Kolisch. Briefwechsel 1926-1969 / Hrsg. von Claudia Maurer Zenck. – Berlin: Suhrkamp, 2023. – 859 S. (Theodor W. Adorno. Musikalische Briefwechsel ; II)
    ISBN 978-3-518-58802-4 : € 99,99 (geb.)

    Im Oktober 1942, viereinhalb Jahre nach der Emigration in die Vereinigten Staaten, klagt Theodor W. Adorno seinem Freund Rudolf Kolisch in einem Brief: „Sonst ist wenig zu berichten, wir sehen verhältnismäßig wenig Menschen und gehen ganz in der Arbeit auf. Doch kann ich nicht verschweigen, daß sich nachgerade eine Art Emigrations-Depression auf mich legt – (mehr …)