Schlagwort: Orchester

  • Michaela Fridrich: Musik unvermittelt. Eine Utopie [Andreas Vollberg]

    Michaela Fridrich: Musik unvermittelt. Eine Utopie – München: edition text+kritik, 2025. – 127 S.
    ISBN 978-3-96707-738-4 : € 22,00 (kart.; auch als eBook)

    Noch 2022 konnte Michaela Fridrich auf tiefgreifende Krisenphänomene des Klassikbetriebs mit Optimismus reagieren. Die Corona-Pandemie gab seit zwei Jahren den Ton an und hatte vielerlei systemische Problemfelder aus beschwiegener Latenz ans Tageslicht gezerrt. Unter der Devise Musik neu vermitteln (Zusatz: Ein Plädoyer) startete die Münchner Musikjournalistin einen Versuch, die weitgehend enttäuschenden Ergebnisse (mehr …)

  • Petr I. Čajkovskij und Nadežda F. fon Mekk. Briefwechsel Bd. 3: Briefe 1882–1890 [Kadja Grönke]

    Petr I. Čajkovskij und Nadežda F. fon Mekk. Briefwechsel 1876–1890 in drei Bänden. Bd. 3: Briefe 1882–1890. Aus dem Russischen von Louisa von Westernhagen, Irmgard Wille und Lev Vinocour, rev. von Thomas Kohlhase und Lev Vinocour, hrsg. von Thomas Kohlhase. – Mainz u. a.: Schott, 2023. – 925 S.
    ISBN 978-3-7957-1884-8: € 98,00 (Leinen)

    „Vollendet ist das große Werk“, heißt es in Haydns Schöpfung. (mehr …)

  • Musizieren für das Radio. 100 Jahre Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin [Rüdiger Albrecht]

    Musizieren für das Radio. 100 Jahre Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Hrsg. von Steffen Georgi, Sebastian Klotz [u.a.] – Würzburg: Königshausen & Neumann, 2023. – 220 S.: s/w-Fotos, Abb.
    ISBN 978-3-8260-7920-7 : € 24,80 (brosch.)

    Der erste Blick auf das Buch irritiert. Der zweite Blick verrät, warum: In der oberen Bildhälfte ist ein Orchester auf dem Podium der Berliner Philharmonie zu sehen, und an Stelle des Publikums, im Parkett, erkennt man dasselbe Orchester ein weiteres Mal, horizontal gespiegelt und stark abgedunkelt. (mehr …)

  • Peter Sühring: Ferenc Fricsay. Der Dirigent als Musiker [Andreas Vollberg]

    Peter Sühring: Ferenc Fricsay. Der Dirigent als Musiker. – München: edition text+kritik, 2023. – 200 S.: s/w-Abb. (SOLO. Porträts und Profile)
    ISBN 978-3-96707-815-2 : € 26,00 (kart.; auch als e-Book)

    Idole, Stars oder Legenden sind sie alle – die einen zukunftsorientiert im aktuellen Musikbetrieb, die anderen in Würdigung überragender Verdienste im „langen“ 20. Jahrhundert. Gemeint sind jene Interpretinnen und Interpreten, die et+k seit 2022 in ihrer inzwischen über ein halbes Dutzend starken Reihe SOLO. Porträts und Profile kompakt und informativ in den Fokus rückt. (mehr …)

  • Regina Fröhlich: Unternehmerorchester und ihre Reisen [Andreas Vollberg]

    Regina Fröhlich: Unternehmerorchester und ihre Reisen. Lebenswelt – Wirkungsorte – Kulturtransfer. – München: Allitera, 2021. – 339 S. (Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik ; 14)
    ISBN 978-3-96233-260-0 : € 36,00 (kart.)

    Josef Gung’l (1809–1889) und Benjamin Bilse (1816–1902) zählen heute nur noch bedingt zur Prominenz der Dirigenten/Komponisten. Wohl wurden ihre seinerzeit populären Tanzkompositionen sporadisch neu aufgelegt. Doch mit medial reduzierten Angeboten von gehobener Unterhaltung (mehr …)

  • Jürg Stenzl: Michael Boder. Dirigieren als Teamwork [Andreas Vollberg]

    Jürg Stenzl: Michael Boder. Dirigieren als Teamwork. – München: edition text+kritik, 2022. – 119 S.: s/w-Abb. (SOLO. Porträts und Profile)
    ISBN 978-3-96707-598-4 : € 19,00 (kart.; auch als e-Book)

    Zunächst scheint die Anpreisung etwas gewagt. Denn nicht weniger als ein Novum in der deutschsprachigen Fachliteratur attestiert sich edition text+kritik mit seiner neuen Reihe SOLO. Porträts und Profile, die sich herausragenden Charakteren der Klassikinterpretation im 20. und 21. Jahrhundert verschrieben hat. Und doch: Neben großformatigen Biographien (mehr …)

  • Wolfgang Dörner: Josef Strauss. Chronologisch-thematisches Werkverzeichnis [Andreas Vollberg]

    Wolfgang Dörner: Josef Strauss. Chronologisch-thematisches Werkverzeichnis. – Wien [u.a.]: Böhlau, 2021. – 493 S.: zahlr. Notenbsp.
    ISBN 978-3-205-21161-7 : € 75,00 (geb.)

    Nach langem Zögern hat sich die akademische Musikologie auch den verschiedensten Spielarten der Popularkulturen zugewandt. Angewiesen ist sie dabei auf Basisarbeiten, namentlich monographisch selbstständige Werkverzeichnisse, die ihr den Pfad zu Primärquellen, Editionen und einschlägigem Schrifttum ebnen. (mehr …)