Schlagwort: Markus Bandur

  • Schalten Sie ab! Neue Musik im Radio [Markus Bandur]

    Schalten Sie ab! Neue Musik im Radio / Hrsg. von Harry Vogt u. Martina Seeber. – o. O.: Wolke, 2025. – 232 S.: s/w-Fotos, Bibliogr., Reg.
    ISBN 978-3-955593-166-7 : € 29,00 (Pb.)

    Der harmlos-launig klingende Titel Schalten Sie ab! Neue Musik im Radio deutet in keiner Weise darauf hin, dass es sich bei dem von dem langjährigen Redakteur für Neue Musik im WDR, Harry Vogt, und der SWR-Redakteurin Martina Seeber herausgegebenen Band um eine bündige, aber profunde Darstellung aller anfallenden Arbeitsvorgänge und mitwirkenden Einrichtungen im Zusammenhang mit Neuer Musik im Rundfunk handelt (von den beiden Herausgebern erschien 2023 bereits im selben Verlag und in vergleichbarem Kontext der Band Radio Cologne Sound. Das Studio für Elektronische Musik des WDR, siehe Besprechung).

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  • Künstlerisch intelligent. Transdisziplinäre Positionen aus Komposition, Musikwissenschaft und -pädagogik [Markus Bandur]

    Künstlerisch intelligent. Transdisziplinäre Positionen aus Komposition, Musikwissenschaft und -pädagogik / Hrsg. von Christa Brüstle, Robin Hoffmann, Marie-Anne Kohl und Karolin Schmitt-Weismann. – Mainz: Schott, 2025. – 150 S.: s/w-Fotos, Ill. (Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt 64)
    ISBN 978-3-7957-3401-5 : € 30,00 (Pb.)

    Die derzeit 64 Hefte umfassende Reihe der Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt war in ihren Anfängen ein respektables Forum, das zwischen den Aspekten der Musikwissenschaft, der Neuen Musik und Musikpädagogik durch eine damals neue Form der Interdisziplinarität auffiel. Spätestens mit der Jahrtausendwende vermochte die Reihe nicht einmal mehr von diesem Nimbus zu zehren und kümmert seither weithin unbeachtet vor sich hin. Das aus der 77. Frühjahrstagung (2024) des Instituts hervorgehende aktuelle Heft – von „Band“ zu sprechen, ist Käufertäuschung – ist dem Thema der sogenannten Künstlichen Intelligenz im Bereich der Musik gewidmet, was durchaus die Chance bot, dem Mauerblümchen neues Leben einzuhauchen.

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  • Briefwechsel Arnold Schönberg – Heinrich Jalowetz [Markus Bandur]

    Briefwechsel Arnold Schönberg – Heinrich Jalowetz / Hrsg. von Simon Obert – Mainz: Schott, 2025. – 408 S.: s/w-Fotos (Veröffentlichungen der Paul Sacher Stiftung 13; Briefwechsel der Wiener Schule 7)
    ISBN 978-3-7957-3341-4: € 38,00 (geb.)

    Die Reihe Briefwechsel der Wiener Schule wurde noch im letzten Jahrhundert vom Staatlichen Institut für Musikforschung initiiert, geriet danach mehrfach ins Stocken und wurde schließlich mit Unterstützung der Paul Sacher Stiftung erneut neu aufgesetzt.

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  • Christoph Becher: Die Schönberg Challenge [Markus Bandur]

    Christoph Becher: Die Schönberg Challenge. – Hofheim: Wolke, 2024. – 208 S.
    ISBN 978-3-95593-274-9 : € 24,00 (Pb.)

    Die Frage, wie jemand zu seinen musikalischen Vorlieben kommt (und zu anderen nicht), führt tief in die Soziologie der Geschmacksbildung und der ästhetischen Erziehung. Zusammen mit der Frage, warum manche Menschen auf Musik primär hedonistisch reagieren, andere hingegen auch andere Aspekte als ‚Wohlgefallen‘ beim Musikhören gelten lassen können, umschreibt dieser Komplex (mehr …)

  • Björn Gottstein: Der Klang der Gegenwart [Markus Bandur]

    Björn Gottstein: Der Klang der Gegenwart. Eine kurze Geschichte der neuen Musik. – Ditzingen: Philipp Reclam jun., 2024. – 272 S.: s/w-Abb.
    ISBN 978-3-15-011320-2: € 28,00 (geb., auch als eBook)

    Darstellungen zur Musikgeschichte leiden häufig darunter, dass das Buchformat zwar Zitate, Notenbeispiele und Abbildungen zur Verlebendigung der Argumentation erlaubt, aber keine unmittelbare musikalische Erfahrung durch die parallele Einbindung von Klangbeispielen ermöglicht. Besonders im Fall der Musik des 20./21. Jahrhunderts ist das prekär, (mehr …)

  • Tōru Takemitsu. Globalisiertes Komponieren. Text, Kontext, Deutung [Georg Beck]

    Tōru Takemitsu. Globalisiertes Komponieren. Text, Kontext, Deutung / Hrsg. von Markus Bandur / Rainer Schmusch. – München: edition text+kritik, 2024. – 635 S.: s/w-Abb., Notenbsp.
    ISBN 978-3-86916-818-0 : € 49,00 (kart.; auch als eBook)

    Der Blick auf den Inhalt stimmt erwartungsfroh. Der bedeutendste japanische Komponist des 20. Jahrhunderts in einem Sammel­band, der ihn selber zu Wort kommen lässt, der jedenfalls nicht aufgeht in musik­wissen­schaftlichen Sprechweisen, in diamantenen, über die Kunst geworfenen Begriffsnetzen (mehr …)

  • Radio Cologne Sound. Das Studio für Elektronische Musik des WDR [Markus Bandur]

    Radio Cologne Sound. Das Studio für Elektronische Musik des WDR / Hrsg. von Harry Vogt und Martina Seeber. – o. O.: wolke, 2024. – 287 S.: Farb- u. s/w-Fotos, Ill.
    ISBN 978-3-95593-259-6: € 39,00 (Pb., Texte deutsch/englisch, mit 5 CDs)

    Es ist kein Zufall, dass von den zahlreichen europäischen Studio-Gründungen im Bereich der Elektronischen Musik seit 1950 gerade das Studio des WDR in Köln zu einer exemplarischen, wenn nicht sogar als ,mythisch‘ zu bezeichnenden Institution (mehr …)

  • Karel Goeyvaerts – Karlheinz Stockhausen. Briefwechsel / Correspondence 1951–1958 [Markus Bandur]

    Karel Goeyvaerts – Karlheinz Stockhausen. Briefwechsel / Correspondence 1951–1958: zweisprachige Ausgabe (Deutsch / English) / Hrsg. von Imke Misch und Mark Delaere. – Kürten: Stockhausen-Stiftung für Musik, 2017. – 423 S.: s/w-Fotos, Werk- und Personenreg.
    ISBN 978-3-9815317-9-4 : € 60,00 (geb.) – zu bestellen über www.stockhausen-verlag.com

    Der Briefwechsel von Karlheinz Stockhausen und Karel Goeyvaerts ist schon seit längerer Zeit eine wichtige Quelle für die Aufarbeitung (mehr …)

  • Martin Zenck: Pierre Boulez [Markus Bandur]

    Zenck, Martin: Pierre Boulez. Die Partitur der Geste und das Theater der Avantgarde. – Paderborn: Wilhelm Fink, 2017. – 840 S.: s/w- und farbige Abb., Bibliographie, Werk- und Personenreg.
    ISBN 978-3-7705-5998-5 : € 89,00 (geb.)

    Der am 5. Januar 2016 verstorbene Pierre Boulez ist zweifellos eine Ausnahmeerscheinung unter den Komponisten der Musik nach 1950. So gehört er wie Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono und John Cage zu den Komponisten, deren Werke schon bald nach 1950 in den Rang von Klassikern (mehr …)

  • Jerome Kohl: Karlheinz Stockhausen: Zeitmaße [Markus Bandur]

    Kohl, Jerome: Karlheinz Stockhausen: Zeitmaße. – Abingdon [u.a.]: Routledge, 2017. – XIV, 163 S.: s/w-Abb., CD, Bibliographie, Diskographie, Register (Landmarks in Music since 1950)
    ISBN 978-0-754-65334-9 : £ 95,00 (geb.)

    Die serielle Musik der 1950er Jahre gilt vielen Zuhörern noch immer als spröde und unzugänglich. Gleichwohl sind zahlreiche Werke aus dieser Zeit wie Boulez‘ Marteau sans maître oder Stockhausens Zeitmaße (von Tonbandkompositionen wie Der Gesang der Jünglinge und Gruppen für drei Orchester (mehr …)