Schlagwort: 2024

  • Andrea Elisabeth Pilz: Lehárs Spätwerke. Eine künstlerische Zusammenarbeit [Andreas Vollberg]

    Andrea Elisabeth Pilz: Lehárs Spätwerke. Eine künstlerische Zusammenarbeit (1928–1930). – Wien: Böhlau, 2026. – 351 S.
    ISBN 978-3-205-22316-0 : € 70,00 (geb.; auch als eBook)

    Nicht nur die nach Johann Strauss und Kollegen darbende Wiener Operette der sogenannten „goldenen“ Ära überführte Franz Lehár (1870–1948) mit dem Welterfolg der Lustigen Witwe 1905 spektakulär in ein „silbernes“ Zeitalter der internationalen Furore. Auch sich selbst erfand er künstlerisch und mit wachem Gespür für das Zerstreuungsbedürfnis eines bürgerlichen Massenpublikums immer wieder neu.

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  • Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945 [Bernhard Wallerius]

    Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945. Essays und Werkportraits / Hrsg. von Frank Harders-Wuthenow – Neuausg. – Berlin: Boosey&Hawkes u. Sikorski, 2024. – 48 S.: s/w und farb. Abb.
    ISBN 978-3-7931-4602-5 : € 15,00 (geheft.)

    In dieser Broschüre, die in Format und Inhalt einer Verlags-Promotion der Boosey&Hawkes-Gruppe gleicht (und letztlich auch eine solche ist), kommen sieben Autoren zu Wort. Ihre Beiträge werden getrennt durch z.T. kommentierte Verlagskataloge mit Besetzungsangaben und Diskographien zu den Themen Opern, Ballette, Symphonik, Solo-Konzerte undVokal- und Chormusik.

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  • Opera buffa: Gestern und heute. Past and Present [Jürgen Schaarwächter]

    Opera buffa: Gestern und heute. Past and Present / Hrsg. von Arnold Jacobshagen – Würzburg: Königshausen & Neumann, 2025. – 424 S.: Abb., Tab., Notenbsp. (Musik – Kultur – Geschichte 22)
    ISBN 978-3-8260-9547-4 : € 54,00 (brosch.; auch als eBook)

    Die Opera buffa ist eine reiche, vielfältige Musikgattung, die sich nicht nur durch die „buffonerie“ auszeichnet, die in unterschiedlichster Weise zur Unterhaltung beitragen, sondern auch durch ein weites Spektrum zwischen dramatischem Scherz („scherzo drammatico“) und distinguiertem, raffiniertem Humor. Der vorliegende Band enthält zwanzig Beiträge, die anlässlich einer Tagung gleichen Titels entstanden, die 2024 in Köln abgehalten wurde.

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  • Federica Marsico: La corrispondenza di Sylvano Bussotti [Marica Coppola]

    Federica Marsico: La corrispondenza di Sylvano Bussotti. Il Fondo del Centro Studi NoMus. Lucca: Libreria Musicale Italiana, 2024. – 300 S.: Abb. (RiverberAzioni – I quaderni di NoMus)
    ISBN 978-8855432603 : € 40,00 (kart.; auch als eBook).

    Sylvano Bussotti (1931, Florenz – 2021, Mailand) gehört zu den vielseitigsten Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der nicht nur als Komponist, sondern auch in der bildenden Kunst sowie in den Bereichen Theater, Kino und Fernsehen tätig war. Dementsprechend vielfältig ist der Nachlass von Bussotti, der sich nicht nur auf den Bereich der Musik beschränkt, sondern auch Materialien aus dem Bereich der bildenden Kunst sowie Filme umfasst.

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  • Annkatrin Babbe: Wiener Schule. Geigenausbildung bei Josef Hellmesberger [Jutta Heise]

    Annkatrin Babbe: Wiener Schule. Geigenausbildung bei Josef Hellmesberger –Wien: Hollitzer, 2024. – 403 S.: s/w Abb. (Musikkontext 19)
    ISBN 978-3-99094-143-0 : € 50,00 (geb.; auch als eBook im open access)

    Im 19. Jahrhundert zählt Wien zu den Musikmetropolen Europas, man spricht gar von der „Musikstadt Wien“. Die klassisch-romantische musikalische Tradition wird im aufstrebenden Bürgertum als identitätsstiftend gesehen, und Musik (mehr …)

  • Oliver Vogel: Erik Satie. Der skeptische Klassiker [Peter Sühring]

    Oliver Vogel: Erik Satie. Der skeptische Klassiker – Berlin/Kassel: Metzler/Bärenreiter, 2024. ‑ 712 S.: Abb., Notenbsp.
    ISBN 978-3-662-66594-7/978-3-7618-2526-6 : 59,95 € (geb.; auch als eBook)

    Diese Monografie über Satie ist ein perfekter wissenschaftlicher Roman. Diese Bezeichnung klingt ebenso paradox wie der Untertitel des Buches, der eine versteckte Andeutung dafür sein könnte, dass Satie in Wirklichkeit der Antiklassiker par excellence war. Der Autor hat mit seiner luziden Argumentation, (mehr …)

  • „ … als ob Musik die Welt verändern könnte”. Stefan Litwin. Texte und Gespräche [Georg Beck]

    „ … als ob Musik die Welt verändern könnte”. Stefan Litwin. Texte und Gespräche / Hrsg. von Rainer Peters. – Hofheim am Taunus: Wolke, 2024. – 408 S.: Farb- u. s/w-Abb., Notenbsp.
    ISBN 978-3-95593-142-1 : € 38,00 (Pb.)

    Egal in welcher Gestalt uns Stefan Litwin gerade gegenübertritt – reiche, innere Befasstheit öffnet ihm manche Wahlfreiheit –, unweigerlich hört, sieht man sich fest. Was natürlich mit der Exzellenz seines Klavierspiels, was mit der obsessiven Disziplin seiner Komposition zusammen­hängt, (mehr …)

  • Carl Reinecke als Schlüsselfigur des Leipziger Musikbetriebs im späten 19. Jahrhundert [Jürgen Schaarwächter]

    Carl Reinecke als Schlüsselfigur des Leipziger Musikbetriebs im späten 19. Jahrhundert / Hrsg. von Claudius Böhm und Stefan Keym. – Altenburg: Kamprad, 2024. – 183 S.: Abb., Notenbsp., Tab.
    ISBN 978-3-98753-024-1 : 29,80 € (geb.)

    Das Schrifttum zu Carl Reinecke ist bis heute bedenklich überschaubar, die Forschungsliteratur umso ärger. Das sollte sich mit dem Jubiläumsjahr 2024 ändern, doch außer einem Tagungsband ist nichts erschienen. Es ist dies der zweite Tagungsband zu Reinecke in den vergangenen zehn Jahren (mehr …)

  • Anton Voigt: Alfred Cortot. Tastenpoet ‑ Lehrer ‑ Kulturakteur [Peter Sühring]

    Anton Voigt: Alfred Cortot. Tastenpoet ‑ Lehrer ‑ Kulturakteur.‑ München: edition text + kritik, 2024. – 285 S.: Abb. (SOLO. Porträts und Profile)
    ISBN 978-3-96707-708-7 : € 28,00 (kt.; auch als eBook)

    In dieser Darstellung bleibt ‑ vor allem, was den (schreckliches Wort!) „Kulturakteur“ Alfred Cortot (1877-1962) betrifft, vieles im Ungefähren, tendiert zur hagiographischen Verschleierung, wo kritische Klarstellungen vonnöten gewesen wären. Was zunächst positiv erscheint, ist die unleugbare Tatsache, dass der Autor dieser Cortot-Monografie (mehr …)

  • Eva Nesselrath: Caroline Unger (1803–1877). Karriere – Stimme – Kompositionen [Verena Funtenberger]

    Eva Nesselrath: Caroline Unger (1803–1877). Karriere – Stimme – Kompositionen – Würzburg: Königshausen & Neumann, 2024. – 575 S.: Noten, Ill.
    (Musik – Kultur – Geschichte 21)
    ISBN 978-3-8260-8746-2 : 68,00 € (kart.; auch als eBook)

    Die Namen großer Sängerinnen des 19. Jahrhunderts wie Wilhelmine Schröder-Devrient, Henriette Sontag, Jenny Lind oder Maria Malibran sind ausgewiesenen Opernkennern durchaus geläufig. Dagegen ist Caroline Unger, die den genannten Kolleginnen an Einfluss und Erfolg in nichts nachstand, (mehr …)