Kategorie: Komponist

  • Andrea Elisabeth Pilz: Lehárs Spätwerke. Eine künstlerische Zusammenarbeit [Andreas Vollberg]

    Andrea Elisabeth Pilz: Lehárs Spätwerke. Eine künstlerische Zusammenarbeit (1928–1930). – Wien: Böhlau, 2026. – 351 S.
    ISBN 978-3-205-22316-0 : € 70,00 (geb.; auch als eBook)

    Nicht nur die nach Johann Strauss und Kollegen darbende Wiener Operette der sogenannten „goldenen“ Ära überführte Franz Lehár (1870–1948) mit dem Welterfolg der Lustigen Witwe 1905 spektakulär in ein „silbernes“ Zeitalter der internationalen Furore. Auch sich selbst erfand er künstlerisch und mit wachem Gespür für das Zerstreuungsbedürfnis eines bürgerlichen Massenpublikums immer wieder neu.

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  • Beate Sorg: Christoph Graupner. Biographie eines Hofkapellmeisters [Peter Sühring]

    Beate Sorg: Christoph Graupner. Biographie eines Hofkapellmeisters. – Baden-Baden: Georg Olms, 2025. – 265 S.: Abb. (Studien und Materialien zur Musikwissenschaft ; 137)
    ISBN 978-3-487-17157-9 : € 39,00 (Pb.; auch als eBook)

    Sehr ehrenwert ist es, dass Michael Maul ‑ seines Zeichens Intendant des Leipziger Bach-Festes, sowie institutionalisierter Bach-Forscher und Bach-Archivar ‑ anstatt sich nur im Glanz seines allseits anerkannten Heros der Musik zu sonnen, hier in einem schönen Geleitwort eine Lanze für Christoph Graupner bricht, der ‑ ganz im Schatten des meist auf seine späten Leipziger Jahre reduzierten Sebastian Bachs stehend – auch ein zwar anders geartetes, aber quantitativ und qualitativ nicht minder imposantes geistlich-weltliches, vokal- instrumentales Œuvre hinterlassen hat. Maul plädiert dafür, ohne Bach kleinreden zu wollen, mit dem Kleinreden Graupners aufzuhören. Für seine illustren und markigen Worte kann man sich nur bedanken, und sie geben eine wunderbare Eröffnungsfanfare ab für ein Buch, das diese zwar nicht nötig gehabt hätte, aber doch eine kräftige Einladung für manchen potentiellen Leser abgibt, der vielleicht zögern könnte, dieses Buch wirklich aufmerksam zu lesen. Das aber lohnt sich nun wirklich.

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  • Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945 [Bernhard Wallerius]

    Wendepunkte. Verfolgte und verfemte Komponistinnen und Komponisten vor und nach 1945. Essays und Werkportraits / Hrsg. von Frank Harders-Wuthenow – Neuausg. – Berlin: Boosey&Hawkes u. Sikorski, 2024. – 48 S.: s/w und farb. Abb.
    ISBN 978-3-7931-4602-5 : € 15,00 (geheft.)

    In dieser Broschüre, die in Format und Inhalt einer Verlags-Promotion der Boosey&Hawkes-Gruppe gleicht (und letztlich auch eine solche ist), kommen sieben Autoren zu Wort. Ihre Beiträge werden getrennt durch z.T. kommentierte Verlagskataloge mit Besetzungsangaben und Diskographien zu den Themen Opern, Ballette, Symphonik, Solo-Konzerte undVokal- und Chormusik.

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  • Joseph Horowitz: Dvořáks Prophezeiung und das Schicksal der Schwarzen klassischen Musik in den USA [Peter Sühring]

    Joseph Horowitz: Dvořáks Prophezeiung und das Schicksal der Schwarzen klassischen Musik in den USA. Aus dem Amerik. von Christian Much. – Berlin und Hofheim: wolke, 2025. 260 S. : s/w-Abb.
    ISBN 978-3-95593-267-1 : € 34,00 (geb.)
    [Originalausgabe: Dvořák’s Prophecy and the Vexed Fate of Black Classical Music, New York 2022]

    Das Schwergewicht dieses Buches und den Umschwung in der Musikgeschichtsschreibung, den es verursachen sollte, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Es gab eine verborgene, auf schwarzen, also afroamerikanischen und indigenen, also indianischen Wurzeln basierende Tradition, die der Autor „amerikanische Klassik“ nennt, die vergessen, marginalisiert und unterdrückt wurde und dies bis heute ist.

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  • Federica Marsico: La corrispondenza di Sylvano Bussotti [Marica Coppola]

    Federica Marsico: La corrispondenza di Sylvano Bussotti. Il Fondo del Centro Studi NoMus. Lucca: Libreria Musicale Italiana, 2024. – 300 S.: Abb. (RiverberAzioni – I quaderni di NoMus)
    ISBN 978-8855432603 : € 40,00 (kart.; auch als eBook).

    Sylvano Bussotti (1931, Florenz – 2021, Mailand) gehört zu den vielseitigsten Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der nicht nur als Komponist, sondern auch in der bildenden Kunst sowie in den Bereichen Theater, Kino und Fernsehen tätig war. Dementsprechend vielfältig ist der Nachlass von Bussotti, der sich nicht nur auf den Bereich der Musik beschränkt, sondern auch Materialien aus dem Bereich der bildenden Kunst sowie Filme umfasst.

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  • Johannes Kunz: Oscar Peterson. Portrait einer Jazzlegende [Friedegard Hürter]

    Cover: Johannes Kunz: Oscar Peterson. Portrait einer Jazzlegende

    Johannes Kunz: Oscar Peterson. Portrait einer Jazzlegende – Wien: Böhlau, 2024 – 211 S.: 61 s/w-Abb.
    ISBN 978-3-205-21959-0 : € 35,00 (geb., auch als eBook)

    Die Frage, ob es ein weiteres Buch über den kanadischen Jazzpianisten und Komponisten Oscar Peterson (1925–2007) braucht, ist durchaus berechtigt. Denn über den legendären Musiker, der als einer der technisch raffiniertesten und melodisch innovativsten Pianisten in der Geschichte des Jazz gilt, ist viel publiziert worden, seien es Bücher, Artikel oder Interviews. Nicht zuletzt hat Peterson eine auch in deutscher Sprache vorliegende Autobiographie verfasst.

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  • Marina Schieke-Gordienko: Ferruccio Busoni. Pianist und Kosmopolit [Peter Sühring]

    Marina Schieke-Gordienko: Ferruccio Busoni. Pianist und Kosmopolit – München: edition text + kritik, 2025. – 171 S..: s/w-Abb. (SOLO. Porträts und Profile)
    ISBN 978-3-96707-909-8 : € 24,00 (kt.; auch als eBook)

    Der ganze Busoni soll es sein, und so ist hier nicht nur der virtuose Pianist Busoni als Interpret vornehmlich von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt, sondern auch der Komponist von neue Wege weisenden Opern und experimenteller Instrumentalwerke sowie der ins Offene denkende Musikästhet gemeint und kritisch dargestellt. Vieles, was Busoni wollte, ließ er in einer sonderbaren, auch für die Nachgeborenen produktiven Weise in der Schwebe, und die Autorin dieser Monografie schließt sich dieser Haltung insofern an, als sie manches nur andeutet und für weiteres Nachdenken und vielfältige Interpretationen in den Raum stellt.

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  • Briefwechsel Arnold Schönberg – Heinrich Jalowetz [Markus Bandur]

    Briefwechsel Arnold Schönberg – Heinrich Jalowetz / Hrsg. von Simon Obert – Mainz: Schott, 2025. – 408 S.: s/w-Fotos (Veröffentlichungen der Paul Sacher Stiftung 13; Briefwechsel der Wiener Schule 7)
    ISBN 978-3-7957-3341-4: € 38,00 (geb.)

    Die Reihe Briefwechsel der Wiener Schule wurde noch im letzten Jahrhundert vom Staatlichen Institut für Musikforschung initiiert, geriet danach mehrfach ins Stocken und wurde schließlich mit Unterstützung der Paul Sacher Stiftung erneut neu aufgesetzt.

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  • Oliver Vogel: Erik Satie. Der skeptische Klassiker [Peter Sühring]

    Oliver Vogel: Erik Satie. Der skeptische Klassiker – Berlin/Kassel: Metzler/Bärenreiter, 2024. ‑ 712 S.: Abb., Notenbsp.
    ISBN 978-3-662-66594-7/978-3-7618-2526-6 : 59,95 € (geb.; auch als eBook)

    Diese Monografie über Satie ist ein perfekter wissenschaftlicher Roman. Diese Bezeichnung klingt ebenso paradox wie der Untertitel des Buches, der eine versteckte Andeutung dafür sein könnte, dass Satie in Wirklichkeit der Antiklassiker par excellence war. Der Autor hat mit seiner luziden Argumentation, (mehr …)

  • „ … als ob Musik die Welt verändern könnte”. Stefan Litwin. Texte und Gespräche [Georg Beck]

    „ … als ob Musik die Welt verändern könnte”. Stefan Litwin. Texte und Gespräche / Hrsg. von Rainer Peters. – Hofheim am Taunus: Wolke, 2024. – 408 S.: Farb- u. s/w-Abb., Notenbsp.
    ISBN 978-3-95593-142-1 : € 38,00 (Pb.)

    Egal in welcher Gestalt uns Stefan Litwin gerade gegenübertritt – reiche, innere Befasstheit öffnet ihm manche Wahlfreiheit –, unweigerlich hört, sieht man sich fest. Was natürlich mit der Exzellenz seines Klavierspiels, was mit der obsessiven Disziplin seiner Komposition zusammen­hängt, (mehr …)